Mittelstufe (Klasse 5 – 7)

Schulkiosk

Die 7. Klassen der Adolf-Schulte-Schule sind für die Organisation des Schulkiosks verantwortlich. Es können im Kiosk belegte Brötchen und Kakao bzw. Vanillemilch gekauft werden. Zu den Aufgaben im Kiosk gehören die tägliche Bestellabfrage, der Einkauf, die Zubereitung der Brötchen und der Verkauf in der ersten großen Pause.

Angeboten werden Weizenbrötchen und Körnerbrötchen mit Käse oder Salami. Auf Wunsch werden die Brötchen mit Salat, Tomate und/oder Gurke belegt. Freitags können als „Wochenendschmankerl“  Schokokussbrötchen bestellt werden. Ein Weizenbrötchen belegt mit Käse, Salat, Tomate und Gurke kostet beispielsweise einen Euro.

Sarah-Wiener-Stiftung


Die Adolf-Schulte-Schule ist seit mehreren Jahren Botschafterschule der Sarah-Wiener-Stiftung; dies bedeutet, dass die Schule regelmäßig Kochkursegemäß den Stiftungsrichtlinien durchführt, die von der Stiftung finanziert werden. Zurzeit findet der Kurs in unserer Mittelstufe in den Klassen 7 statt und kann als Vorstufe zum Hauswirtschaftsunterricht angesehen werden. Voraussetzung für die Aufnahme in die Förderung war die Teilnahme einer Lehrkraft an einer Fortbildung der Stiftung zur gesunden Ernährung und Nahrungszubereitung. Im Folgenden wird der Aufbau des Kurses dargestellt:

Schulband (Möglichkeit zum Erlernen von Instrumenten und Gesang)

Ein Blick in den Musikraum der ASS verrät schnell, dass Musik eine große Rolle in der Förderung der Schülerinnen und Schüler einnimmt. Die Ausstattung: ein Schlagzeug, Perkussionsinstrumente, Bass- und E-Gitarren, Keyboards, Mikrofone, Verstärker und eine eigene Lichtanlage, lässt keine Wünsche offen. Hier ist auch die Heimat der Schulband, die gemeinsam vom Musiklehrer der Schule und einem Mitarbeiter der 13+ Betreuung angeleitet wird. Gespielt werden ausschließlich Lieder, die von den Schülern vorgeschlagen werden und umsetzbar sind. Die Mitglieder der Band verfügen meist über eine stimmliche und instrumentale Vorbildung. Präsentiert werden die Songs auf Schulfesten und Schulfeiern.

Schulobst (Landesprogramm alle Klassen, mit Begleitung und kostenlos)

Unsere Schule nahm bereits am Projekt „Besser essen, mehr bewegen“ der Uni Dortmund teil, bevor dieses in das sog. Schulobstprojekt überging und vom Land NRW flächendeckend eingeführt wurde. So gehörte die Adolf-Schulte-Schule zu den ersten Schulen, die mit dem kostenlosen Schulobst beliefert wurde. Daher bekommen wir dieses bereits seit vielen Jahren von einem hierfür anerkannten Lieferanten; das Obst, das wir gegenwärtig erhalten, stammt aus biologischem Anbau. Seit diesem Schuljahr können alle Klassen von diesem Angebot profitieren; bisher war es den Klassen 1-6 vorbehalten. Zur Unterstützung bei der Verteilung und Zubereitung des Obstes stellt uns das Sozialamt eine Arbeitskraft zur Verfügung. Zum Projekt gehört ein Begleitprogramm, z.B. Herstellung von Butter als Angebot des Landfrauenverbandes, welches wir gerne in regelmäßigen Abständen in Anspruch nehmen, insbesondere im Rahmen unserer Projekttage zum Thema Gesunde Ernährung.

Schwimmen (Erlangen der Schwimmfähigkeit, Fr., 1./2.Std.)

Der Schwimmunterricht an der Adolf-Schulte-Schule findet im fußläufig schnell zu erreichenden Stadtteilbad Aplerbeck statt. In drei verschiedenen Gruppen werden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis einschließlich 6 auf ihrem jeweiligen Leistungsstand unterrichtet. In der Nichtschwimmergruppe steht die spielerische Wassergewöhnung und Anbahnung erster Schwimmbewegungen im Mittelpunkt. Der Unterricht in der Halbschwimmergruppe widmet sich dem Ausbau dieser Bewegungen hin zu einer Schwimmtechnik. Das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ soll abgelegt werden und die Schwimmausdauer gesteigert. Der Unterricht der Schwimmergruppe stellt das sportliche Schwimmen in den Mittelpunkt. Die Schwimmabzeichen „Bronze“ und „Silber“ sollen erworben werden.

 

 

Berufsvorbereitung (ab Klasse 7)

  • Betreiben des Schulkiosks (4x pro Woche)

  • Sarah-Wiener-Kochkurs  (1x pro Woche)

  • Generationenprojekt CMS –Pflegewohnstift (extern, 1x pro Woche)

  • Radisson blu Hotel (extern, punktuelle Aktionen)

Coolnesstraining

 

Das Coolnesstraining ist als besondere Form des Sozialtrainings zu verstehen und ist gedacht

  • für Kinder, die Probleme damit haben, ihre aggressiven Impulse zu kontrollieren,

  • aber auch für diejenigen, die Streitschlichter/innen werden möchten.

 

Im Rahmen des Trainings lernen die Kinder, sich selbst und andere aufmerksamer wahrzunehmen, Kooperation zu lernen, Provokationen auszuhalten und angemessen darauf zu reagieren sowie Konflikte sozial verträglich zu lösen. Gelernt und erprobt wird dies anhand praktischer Übungen und alltäglicher Situationen (Inhaltsübersicht s. unten).

 

Das Setting des Coolness-Trainings gestaltet sich aktuell folgendermaßen:

  • Das Training findet als AG in der Mittelstufe statt (2 Std. pro Woche).

  • Die Trainingsgruppe hat zurzeit 7 Mitglieder.

  • Das Training wird von einer Lehrkraft mit einer Ausbildung als Coolness-Trainer/in durchgeführt.

  • Das Training läuft über ein Schulhalbjahr, an dessen Ende gemeinsam besprochen wird, ob die Teilnehmer/innen das Training

        erfolgreich absolviert haben. Basis hierfür ist vor allem der Coolness-Pass, der die Kinder über die Dauer des Trainings begleitet.

  • Der erfolgreiche Abschluss wird mit einer Urkunde bestätigt und mit einer erlebnispädagogischen Gemeinschaftsaktion belohnt.

  • Ein erfolgreich absolviertes Coolness-Training gilt als Voraussetzung für eine Ausbildung und spätere Tätigkeit als Streitschlichter/in.

  • Die Trainingsgruppe setzt sich aus Kindern mit impulsiv-aggressiven Verhaltensweisen und Kindern mit prosozialem Verhalten (potenzielle Streitschlichter/innen) zusammen, wobei alle Teilnehmer/innen sich freiwillig gemeldet haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgende Tabelle gibt in knapper Form den Aufbau des Trainings und dessen wesentliche Inhalte und Methoden wider. Die Struktur ist als flexibler Orientierungsrahmen zu verstehen, der je nach Gruppensituation auch abgewandelt und anders akzentuiert werden kann.

Die jeweiligen thematischen Schwerpunkte der Trainingsstunden werden durch Action- oder Kraftspiele ergänzt, die sehr motivierend für die Schüler/innen sind und ihnen großen Spaß bereiten (z.B. indianisches Armringen, Kegelspiel u.a.)

Ergo- & Sprachtherapie (Ergotherapiepraxis Norrenbrock/Logopädische Praxis Neuwirth)

 

Ergotherapie Alfred Norrenbrock

Ergotherapie in der Pädiatrie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, sie in ihrer Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.

 

Die Ursachen hierfür sind z.B. angeborenen oder früherworbenen Störungen der Motorik und Koordination, Entwicklungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Koordinationsstörungen in der Grob- und Feinmotorik, Grafomotorik, mangelnde Bewegungs- und Handlungsplanung, Frühförderung bei Entwicklungsverzögerung, Sprachstörungen, Lese- Rechtschreibstörungen, Rechenschwäche, Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität (ADS/ADHS), Verhaltensstörungen (z. B. Aggressivität) sowie psychische Erkrankungen, körperlichen und geistigen Behinderungen, Autismus, Sinnesbehinderungen, Störungen in der Sozialentwicklung und Kommunikationsfähigkeit sowie psychischen Erkrankungen und geistige Behinderungen.

 

 

Übergeordnetes Ziel ist immer die größtmögliche Selbständigkeit des Kindes:

- Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination

- Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/sensorische Integrative

   und die Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körperschemas

- Entwicklung und Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration

   und Ausdauer

- Entwicklung und Verbesserung von sozio-emotionalen Kompetenzen, u.a. in den

   Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte, der Motivation oder der

   Kommunikation

- Integration des Kindes in Familie und Umwelt

- Kompensation bleibender Defizite, u.a. auch durch Hilfsmittel

 

 

Behandelt wird u.a. nach den Behandlungskonzepten von Ayres (Sensorische Integrationstherapie), Bobath, Frostig, Tiergestützte Therapie, Therapie nach Affolter, Kinesologie, Feldenkrais, K-Taping Spieltherapie, Gestalttherapie, Tanztherapie, Geschickte Hände, Arbeiten im Tonfeld, Neurofeedback, Biofeedback, Aufmerksamkeits- /Konzentrationstraining (z.B. nach Lauth u. Schlottke, Marburger Konzentrationstraining, THOP-Programm), Elternberatung / Elterntraining (THOP-Programm, IntraActPlus-Konzept), Linkshänderberatung.

 

Grundsätzlich sollen alle in der Behandlung angebotenen Aktivitäten für das Kind in einem sinnvollen Handlungszusammenhang stehen.

 

Der tatsächliche Entwicklungsstand des Kindes/Jugendlichen ist die Grundlage aller Maßnahmen. Dafür müssen die geistigen, emotionalen und körperlichen Fähigkeiten und Defizite des Kindes erfasst werden.

 

Die Beratung der Eltern und die intensive Zusammenarbeit mit ihnen sowie der Austausch mit anderen, das Kind betreuenden Personen, sind unabdingbarer Bestandteil der Behandlung.

 

Logopädische Praxis Anja Neuwirth

Unsere logopädische Praxis befindet sich in Dortmund- Aplerbeck im Rodenberg-Center.

Die logopädische Behandlung wird eingesetzt bei sämtlichen Formen von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen bei Kindern und Erwachsenen.

 

Bei Schulkindern liegt des Öfteren eine Sprachentwicklungsverzögerung vor, die sich in verschiedenen sprachlichen Bereichen äußern kann. Zum Beispiel:

 

  • Eingeschränkter Wortschatz und Satzbildung 

  • Aussprachestörung

  • Mundmotorische Schwäche

  • Dysgrammatismus

  • Eingeschränkte auditive Wahrnehmung

  • Stottern

Generationenprojekt (CMS Senioren-Pflegewohnstift "Rodenbergtor")

 

Die Kooperation mit dem Pflegewohnstift Rodenbergtor, welches sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Schule befindet, wurde bereits seitens der Schule initiiert, bevor die Einrichtung  im Jahr 2008 offiziell eröffnet wurde. Seitdem wurden  immer mehr punktuelle und regelmäßige Einzelprojekte installiert, die in ihrer Gesamtheit mehrfach ausgezeichnet wurden, und zwar vom Schulentwicklungsfonds und vom Agenda-Büro der Stadt Dortmund sowie von der psd-Bank (Stadtförderpreis „Generationen verbinden“). Im Folgenden eine tabellarische Übersicht über die Aktionen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seniorinnen und Senioren und die Schülerinnen und Schüler spielen zusammen Brettspiele. Bei der Begegnung entstehen interessante Gespräche. Die Senioren erzählen aus ihrem reichen Erfahrungsfundus, beispielsweise über andere Länder und die dort gebräuchliche Sitten und Regeln, die von unseren Regeln abweichen. Die Schüler geben Einblicke in ihre Interessensgebiete wie Hobbies und Sport und berichten über den heutigen Schulalltag.

Andere Senioren und Seniorinnen lauschen gerne den Geschichten, die eine Schülerin oder ein Schüler vorliest.

 

AG-Angebot 

 

Fahrrad, Kreativ, Naturdetektiv, Zumba, LEGO, Eislaufen, Garten/Natur, Bildhauen, Sport, Gitarre

 

Jeweils montags in der 5./6. Stunde finden die AGs statt. Die SchülerInnen wählen aus dem Angebot eine AG für ein Schuljahr aus.

Heilpädagogisches Reiten

 

Therapeutisches Reiten

Seit mehreren Jahren gehört das heilpädagogisch ausgerichtete Reiten zum festen Förderangebot der Adolf-Schulte-Schule. Zunächst nahm eine Gruppe von 5-6 Kindern der Unterstufe in Begleitung einer Lehrkraft an der Aktivität auf dem Reiterhof des Vereins „Kultur-Aktiv” e.V. in Dortmund-Menglinghausen teil. Die Anzahl der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Lehrkräfte konnte seit Beginn erhöht werden, sodass aktuell regelmäßig eine Gruppe, bestehend aus zehn Schülern und einer Lehrkraft (zurzeit Frau Unger), zum therapeutischen Reiten fährt. Die Gruppe wird halbjährlich nach Absprache des Stufenteams vor dem Hintergrund des vorhandenen Förderbedarfs aus Schülern der Unterstufe zusammengestellt und fährt kontinuierlich zweimal im Monat zum Reiten. Die Kosten für das Angebot trägt der Förderverein der Adolf- Schulte- Schule auf der Basis von Spendeneinnahmen. Der Transport nach Menglinghausen erfolgt durch ein Busunternehmen; die Kosten hierfür werden von der Stadt Dortmund getragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pädagogische Intentionen

Beim therapeutischen Reiten können die emotionalen und kommunikativen Möglichkeiten im Umgang mit dem Pferd ebenso effektiv zur Förderung eingesetzt werden wie dessen körperliche und bewegungsspezifische Besonderheiten. Die Ruhe und Ausgeglichenheit eines speziell ausgebildeten Therapiepferds übertragen sich auf den darauf sitzenden Schüler, sodass er sich vertrauensvoll auf die Therapie einlassen kann. Für die Beziehung zwischen SchülerInnen mit Lernbeeinträchtigungen und Pferden sind neben den verschiedenen Formen der Kommunikation auch vielfältige Wahrnehmungserfahrungen (Sehen, Riechen, Fühlen, Hören) von großer Bedeutung.

Verkehrserziehung

Auch in der Mittelstufe gibt es theoretische und auch praktische Unterrichtsreihen rund um die Verkehrserziehung, so z.B. zu Verkehrszeichen, dem verkehrssicheren Fahrrad und den Verkehrsregeln als Ragfahrer.

 

Weiterhin nehmen die Schülerinnen und Schüler an viele Aktivitäten teil, um zu lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen:

 

An der Fahrradstafette nehmen alle Dortmunder Förderschulen teil. Innerhalb eines Schuljahres wird ein Wimpel von Schule zu Schule gebracht, bis der Wimpel wieder an der Ausgangsschule angekommen ist. Dort findet dann eine Abschlussfeier statt. Die Stafette wird von einem ADFC-Mitglied begleitet, der auch den Fahrradcheck  bei den Schülerrädern vornimmt.

 

Fahrradtraining findet unter Aufsicht der Polizei auf dem Verkehrsübungsplatz statt.

 

Die Verkehrswacht Aplerbeck baut einen Hindernisparcours auf dem Schulhof auf und beaufsichtigt diesen. Hier können die Schüler ihre Geschicklichkeit auf Fahrrädern und Roller unter Beweis stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Schüler der Klasse 5 gibt es bei der Verkehrspuppenbühne einTheaterstück zum Thema ‚Helm tragen‘. Den Schülern wird in diesem Puppenspiel sehr deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen.

Adolf-Schulte-Schule

Förderschule Lernen der Stadt Dortmund

 

Diakon- Koch - Weg 3

44287 Dortmund

Telefon: 0231-2865800

Fax: 0231-28658020

email: adolf-schulte-foerderschule@stadtdo.de

 

Schulleiterin: Ursula Lessig

Stellv. Schulleiterin: Ilka Degenhardt

 

Sektretariat: N.N.

montags und donnerstags von 7:00 bis 15:00 Uhr

freitags von 7:00 bis 14:00 Uhr

 

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