Mittelstufe (Klasse 5 – 7)

Schulkiosk

Die 7. Klassen der Adolf-Schulte-Schule sind für die Organisation des Schulkiosks verantwortlich. Es können im Kiosk belegte Brötchen und Kakao bzw. Vanillemilch gekauft werden. Zu den Aufgaben im Kiosk gehören die tägliche Bestellabfrage, der Einkauf, die Zubereitung der Brötchen und der Verkauf in der ersten großen Pause.

Angeboten werden Weizenbrötchen und Körnerbrötchen mit Käse oder Salami. Auf Wunsch werden die Brötchen mit Salat, Tomate

und / oder Gurke belegt. Freitags können als „Wochenendschmankerl“  Laugenbrezel bestellt werden. 

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Sarah-Wiener-Stiftung

Wir sind Partnerschule der bundesweiten Initiative "Ich kann kochen!"von der Sarah Wiener Stiftung und der Krankenkasse BARMER. Unsere Lehrkräfte wurden in einer Fortbildung fit für das Arbeiten mit Kindern in der Küche gemacht. Nun sind sie speziell für das pädagogische Kochen qualifiziert. Alle SchülerInnen der Klasse 7 durchlaufen zurzeit den „Ich kann Kochen!“ Kurs.

Mit „Ich kann Kochen“, der Initiative für praktische Ernährungsbildung, wollen die Sarah Wiener Stiftung und die Barmer die Gesundheit von Kindern fördern.

"Ich kann Kochen!" ist die praktische Ernährungsbildung für Kinder rund um die Zubereitung von Lebensmitteln, das Essen sowie die gemeinsame Ess- und Tischkultur.

Die SchülerInnen sollen dabei:

  • Lebensmittel in ihrer Vielfalt kennenlernen und auswählen

  • sich in der Nahrungszubereitung ausprobieren und dabei selbst erleben

  • eine positive Haltung und Wertschätzung gegenüber Lebensmittel entwickeln

Die zentrale Methode ist das pädagogische Kochen und die gemeinsame Zubereitung.   Pädagogisch steht der gesamte Prozess beim Kochen im Vordergrund beginnend von der Auswahl der Lebensmittel bis zum Aufräumen des Arbeitsplatzes.

Schulband (Möglichkeit zum Erlernen von Instrumenten und Gesang)

Ein Blick in den Musikraum der ASS verrät schnell, dass Musik eine große Rolle in der Förderung der Schülerinnen und Schüler einnimmt. Die Ausstattung: ein Schlagzeug, Perkussionsinstrumente, Bass- und E-Gitarren, Keyboards, Mikrofone, Verstärker und eine eigene Lichtanlage, lässt keine Wünsche offen. Hier ist auch die Heimat der Schulband, die gemeinsam vom Musiklehrer der Schule und einem Mitarbeiter der 13+ Betreuung angeleitet wird. Gespielt werden ausschließlich Lieder, die von den Schülern vorgeschlagen werden und umsetzbar sind. Die Mitglieder der Band verfügen meist über eine stimmliche und instrumentale Vorbildung. Präsentiert werden die Songs auf Schulfesten und Schulfeiern.

Schulobst (Landesprogramm alle Klassen, mit Begleitung und kostenlos)

Unsere Schule nahm bereits am Projekt „Besser essen, mehr bewegen“ der Uni Dortmund teil, bevor dieses in das sog. Schulobstprojekt überging und vom Land NRW flächendeckend eingeführt wurde. So gehörte die Adolf-Schulte-Schule zu den ersten Schulen, die mit dem kostenlosen Schulobst beliefert wurde. Daher bekommen wir dieses bereits seit vielen Jahren von einem hierfür anerkannten Lieferanten; das Obst, das wir gegenwärtig erhalten, stammt aus biologischem Anbau. Seit diesem Schuljahr können alle Klassen von diesem Angebot profitieren; bisher war es den Klassen 1-6 vorbehalten. Zur Unterstützung bei der Verteilung und Zubereitung des Obstes stellt uns das Sozialamt eine Arbeitskraft zur Verfügung. Zum Projekt gehört ein Begleitprogramm, z.B. Herstellung von Butter als Angebot des Landfrauenverbandes, welches wir gerne in regelmäßigen Abständen in Anspruch nehmen, insbesondere im Rahmen unserer Projekttage zum Thema Gesunde Ernährung.

Berufsvorbereitung (ab Klasse 7)

  • Betreiben des Schulkiosks (4x pro Woche)

  • Sarah-Wiener-Kochkurs  (1x pro Woche)

  • Generationenprojekt CMS –Pflegewohnstift (extern, 1x pro Woche)

  • Radisson blu Hotel (extern, punktuelle Aktionen)

Coolnesstraining

 

Das Coolnesstraining ist als besondere Form des Sozialtrainings zu verstehen und ist gedacht

  • für Kinder, die Probleme damit haben, ihre aggressiven Impulse zu kontrollieren,

  • aber auch für diejenigen, die Streitschlichter/innen werden möchten.

 

Im Rahmen des Trainings lernen die Kinder, sich selbst und andere aufmerksamer wahrzunehmen, Kooperation zu lernen, Provokationen auszuhalten und angemessen darauf zu reagieren sowie Konflikte sozial verträglich zu lösen. Gelernt und erprobt wird dies anhand praktischer Übungen und alltäglicher Situationen (Inhaltsübersicht s. unten).

 

Das Setting des Coolness-Trainings gestaltet sich aktuell folgendermaßen:

  • Das Training findet als AG in der Mittelstufe statt (2 Std. pro Woche).

  • Die Trainingsgruppe hat zurzeit 7 Mitglieder.

  • Das Training wird von einer Lehrkraft mit einer Ausbildung als Coolness-Trainer/in durchgeführt.

  • Das Training läuft über ein Schulhalbjahr, an dessen Ende gemeinsam besprochen wird, ob die Teilnehmer/innen das Training

        erfolgreich absolviert haben. Basis hierfür ist vor allem der Coolness-Pass, der die Kinder über die Dauer des Trainings begleitet.

  • Der erfolgreiche Abschluss wird mit einer Urkunde bestätigt und mit einer erlebnispädagogischen Gemeinschaftsaktion belohnt.

  • Ein erfolgreich absolviertes Coolness-Training gilt als Voraussetzung für eine Ausbildung und spätere Tätigkeit als Streitschlichter/in.

  • Die Trainingsgruppe setzt sich aus Kindern mit impulsiv-aggressiven Verhaltensweisen und Kindern mit prosozialem Verhalten (potenzielle Streitschlichter/innen) zusammen, wobei alle Teilnehmer/innen sich freiwillig gemeldet haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgende Tabelle gibt in knapper Form den Aufbau des Trainings und dessen wesentliche Inhalte und Methoden wider. Die Struktur ist als flexibler Orientierungsrahmen zu verstehen, der je nach Gruppensituation auch abgewandelt und anders akzentuiert werden kann.

Die jeweiligen thematischen Schwerpunkte der Trainingsstunden werden durch Action- oder Kraftspiele ergänzt, die sehr motivierend für die Schüler/innen sind und ihnen großen Spaß bereiten (z.B. indianisches Armringen, Kegelspiel u.a.)

Ergo- & Sprachtherapie (Ergotherapiepraxis Norrenbrock/Logopädische Praxis Neuwirth)

 

Ergotherapie Alfred Norrenbrock

Ergotherapie in der Pädiatrie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, sie in ihrer Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.

 

Die Ursachen hierfür sind z.B. angeborenen oder früherworbenen Störungen der Motorik und Koordination, Entwicklungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Koordinationsstörungen in der Grob- und Feinmotorik, Grafomotorik, mangelnde Bewegungs- und Handlungsplanung, Frühförderung bei Entwicklungsverzögerung, Sprachstörungen, Lese- Rechtschreibstörungen, Rechenschwäche, Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität (ADS/ADHS), Verhaltensstörungen (z. B. Aggressivität) sowie psychische Erkrankungen, körperlichen und geistigen Behinderungen, Autismus, Sinnesbehinderungen, Störungen in der Sozialentwicklung und Kommunikationsfähigkeit sowie psychischen Erkrankungen und geistige Behinderungen.

 

 

Übergeordnetes Ziel ist immer die größtmögliche Selbständigkeit des Kindes:

- Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination

- Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/sensorische Integrative

   und die Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körperschemas

- Entwicklung und Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration

   und Ausdauer

- Entwicklung und Verbesserung von sozio-emotionalen Kompetenzen, u.a. in den

   Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte, der Motivation oder der

   Kommunikation

- Integration des Kindes in Familie und Umwelt

- Kompensation bleibender Defizite, u.a. auch durch Hilfsmittel

 

 

Behandelt wird u.a. nach den Behandlungskonzepten von Ayres (Sensorische Integrationstherapie), Bobath, Frostig, Tiergestützte Therapie, Therapie nach Affolter, Kinesologie, Feldenkrais, K-Taping Spieltherapie, Gestalttherapie, Tanztherapie, Geschickte Hände, Arbeiten im Tonfeld, Neurofeedback, Biofeedback, Aufmerksamkeits- /Konzentrationstraining (z.B. nach Lauth u. Schlottke, Marburger Konzentrationstraining, THOP-Programm), Elternberatung / Elterntraining (THOP-Programm, IntraActPlus-Konzept), Linkshänderberatung.

 

Grundsätzlich sollen alle in der Behandlung angebotenen Aktivitäten für das Kind in einem sinnvollen Handlungszusammenhang stehen.

 

Der tatsächliche Entwicklungsstand des Kindes/Jugendlichen ist die Grundlage aller Maßnahmen. Dafür müssen die geistigen, emotionalen und körperlichen Fähigkeiten und Defizite des Kindes erfasst werden.

 

Die Beratung der Eltern und die intensive Zusammenarbeit mit ihnen sowie der Austausch mit anderen, das Kind betreuenden Personen, sind unabdingbarer Bestandteil der Behandlung.

 

Logopädische Praxis Anja Neuwirth

Unsere logopädische Praxis befindet sich in Dortmund- Aplerbeck im Rodenberg-Center.

Die logopädische Behandlung wird eingesetzt bei sämtlichen Formen von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen bei Kindern und Erwachsenen.

 

Bei Schulkindern liegt des Öfteren eine Sprachentwicklungsverzögerung vor, die sich in verschiedenen sprachlichen Bereichen äußern kann. Zum Beispiel:

 

  • Eingeschränkter Wortschatz und Satzbildung 

  • Aussprachestörung

  • Mundmotorische Schwäche

  • Dysgrammatismus

  • Eingeschränkte auditive Wahrnehmung

  • Stottern

Generationenprojekt (CMS Senioren-Pflegewohnstift "Rodenbergtor")

 

Die Kooperation mit dem Pflegewohnstift „Rodenbergtor“, welches sich in unmittelbarer Nähe zur Schule befindet, läuft bereits seit 2008. Seitdem gab es immer wieder punktuelle Einzelprojekte (z. B. gemeinsames künstlerisches Gestalten, gemeinsame Vorbereitung und Durchführung von Festen), aber auch regelmäßige Aktionen wie zum Beispiel wöchentliches Spielen und Basteln im Rahmen des fest in den Stundenplan integrierten Generationenprojekts in der Klassenstufe 7. In ihrer Gesamtheit wurden diese Aktivitäten, Aktionen und Angebote mehrfach ausgezeichnet: vom Schulentwicklungsfonds und vom Agenda-Büro der Stadt Dortmund sowie von der psd-Bank (Stadtförderpreis „Generationen verbinden“).

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle unterrichtliche Aktivitäten und Projekte aus, so auch auf das Generationenprojekt. Nachdem im März 2020 die Schulen wegen der Pandemie geschlossen worden waren, ging das „Generationenprojekt“ im August 2020 in eine neue Runde. Unter normalen Bedingungen würden die Schüler*innen der 7a und 7b in Teilgruppen ins Seniorenheim gehen, dort mit den Senior*innen Zeit verbringen, spielen und lesen und sich einen Einblick in das Arbeitsfeld „Seniorenheim“ verschaffen. Da dies aufgrund des Infektionsschutzes nicht möglich ist, haben wir, Herr Heuer (CMS), Frau Cwielong (CMS), Frau Rosenmeier (CMS) und Frau Sauerland (Adolf-Schulte-Schule), das Generationenprojekt an die Gegebenheiten angepasst und daraus ein Brieffreundschaftsprojekt auf Zeit gemacht. Die Schüler*innen der siebten Klassen schreiben den Bewohner*innen des CMS-Pflegewohnstifts Rodenbergtor nun Briefe, erzählen von sich, stellen Fragen, suchen Kontakt und bekommen im Gegenzug Antworten von den Bewohner*innen.

Da es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auch nicht möglich war, Produkte aus der Adolf-Schulte-Schule beim Adventsbasar des CMS-Pflegewohnstifts Rodenbergtor zu verkaufen, bastelten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen der Adolf-Schulte-Schule weihnachtliche Kleinigkeiten. Dabei wurden verschiedene Materialien verwendet und viel Altes recycelt, z. B. alte Buchseiten, kleine Stöcke und alte Pappkartons. Diese Dinge wurden dann mit Heißklebepistole, Glitzerapplikationen und Co. zu Weihnachtsdekorationen verarbeitet. Es entstanden dabei Anhänger und Aufsteller in Form von Weihnachtsbäumen. Außerdem schrieben die Schülerinnen und Schüler Weihnachtsgrüße an Bewohner*innen des Pflegewohnstifts. Im Gegenzug kamen Karten, Päckchen und schön verzierte Briefe an der Adolf-Schulte-Schule an. Bei der Arbeit hatten alle Beteiligten viel Spaß und konnten kreativ werden.

 

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AG-Angebot (20/21)

 

Fahrrad, Kreativ, Naturdetektiv, Zumba, LEGO, Eislaufen, Garten/Natur, Bildhauen, Sport, Gitarre

 

Jeweils montags in der 5./6. Stunde finden die AGs statt. Die SchülerInnen wählen aus dem Angebot eine AG für ein Schuljahr aus.